"IT als Service zu nutzen statt zu kaufen, war für uns Neuland. Letztlich war die Flexibilität, die wir damit bekommen haben, ausschlaggebend. Die Entscheidung hat sich gelohnt. Ich kann dieses Servicemodell uneingeschränkt weiterempfehlen." Georg Pfandler- Head of IT, EconGas

Wenn die Speicherkomponenten in der IT veralten, ist der Griff in den Budgettopf in den meisten IT-Abteilungen gelernt. Die EconGas GmbH mit Sitz im ARES Tower in Wien ging nun neue Wege: Anstatt neue Storage-Racks selbst zu kaufen, setzt der österreichische Gasversorger auf ein Servicemodell von Cegeka, basierend auf HP 3PAR Storage Komponenten. So blieben nicht nur die Fix-Ausgaben im Rahmen. Höchste Flexibilität für heute und morgen kam damit Hand in Hand.

Die Ausgangslage

Eigentlich war Georg Pfandler, Head of IT bei EconGas in Österreich, skeptisch. Über Jahre hinweg war er es gewohnt, Speicherkomponenten selbst im Haus zu haben, selbst zu betreiben, selbst zu kontrollieren. Nun, als es Anfang 2014 Zeit für die Modernisierung der alten Infrastruktur war, stand plötzlich ein Servicemodell im Raum. „Die Befürchtung, dass wir damit zu stark in den eigenen Möglichkeiten eingeschränkt würden und sich die Zusammenarbeit als zu kompliziert erweist, war auf jeden Fall da. Schließlich haben wir damit Neuland betreten. Zum Glück habe ich mich überzeugen lassen“, resümiert Pfandler rückblickend mit einem Schmunzeln.

Heute jedenfalls zeigt er sich mehr als zufrieden, diese Wahl gemäß dem Motto „Nutzen statt kaufen“ getroffen zu haben. Mehrere Optionen, darunter klarerweise auch das Kaufmodell, rechnete und plante der EconGas-IT-Chef mit seinem Team durch. Am Ende machte der Wiener Managed-Service-Spezialist Cegeka, gemeinsam mit HP als Technologiepartner, das Rennen.

„Die Flexibilität, die uns das angebotene Servicemodell liefert, war letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung“, begründet Pfandler.

Hohe Leistungsdichte und 24/7-Service

Binnen zwei Monaten setzte Cegeka das neue Storage-System für EconGas auf. Das Kernstück: Zwei redundant ausgelegte HP 3PAR 7200 StorageServ Systeme im eigenen wie auch im EconGas-Rechenzentrum. Dank automatischem Tiering aus drei unterschiedlichen Storageklassen, SSDs mit 480 GB, Online-Festplatten mit 900 GB und Nearline-Festplatten mit 3 TB, werden die insgesamt 188 TB Gesamtkapazität bedarfsgerecht bereitgestellt. Durch die hohe Leistungsdichte im Rack sind die Komponenten zudem extrem energieeffizient, verbrauchen nur einen Bruchteil der alten Systeme.

Während HP sich um die Hardware und eine Einschulung mittels Workshop kümmerte, sorgte Cegeka für die Konzeption der Infrastruktur sowie die Migration der Daten von den alten auf die neuen Systeme. Zudem betreut, überwacht und wartet der Service-Provider heute die gesamten Storage-Komponenten mit 24/7-Service.

IT Nutzung einfach gemacht

Seit Juni 2014 läuft die neue Speicherumgebung - reibungslos, wie Pfandlerbetont. Dass hier keine Schwierigkeiten auftauchen, ist für ihn besonders wichtig. Hängen doch der VMware-Cluster und geschäftskritische EconGas-Anwendungen, wie die Trading- und Sales-Plattformen, daran. Um das Risiko eines Ausfalls bei der Migration zu minimieren, wurden die Daten deshalb auch nicht in einem Rutsch, sondern peu a peu auf die neue HP-Speicherinfrastruktur transferiert.


„Mit dieser modernen Speicherplattform erhält EconGas nicht nur höchste Agilität und Ausfallsicherheit, sondern auch umfassende Flexibilität und Erweiterungsmöglichkeiten in alle Richtungen“, beschreibt Leopold Obermeier, Prokurist und Head of Business Development bei Cegeka, die Vorteile. Obermeier weiß, wovon er spricht. Schließlich sind er und sein Team seit Anfang 2014 Partner im HP Service Provider Programm. Darin erhält Cegeka als Partner nicht nur Zugang zu speziellen, individuellen Cloud-Services von HP, sondern auch das Know-How der HP-Experten, um die Cloud-Strategie für die gemeinsamen Kunden noch zielgerichteter umsetzen zu können.

Zukunftsfit und flexibel

Mit dem neuen Speichersystem und dem Servicemodell ist EconGas jetzt zukunftsfit in Sachen Storage. Für fünf Jahre ist die neue Infrastruktur ausgelegt – inklusive Option für ein einfaches Upgrade, sollte es doch zu einem größeren Datenvolumen kommen als prognostiziert. Diese Flexibilität genießt Pfandler – und denkt bereits vorwärts. So überlegt er, neben den Sales- und Trading-Plattformen in Kürze auch die Gas-Logistik-Plattform auf die neuen Speicherkomponenten umzulegen. Möglich macht dies nicht nur die leistungsstarke Hardware, sondern auch die volle Kostenkontrolle und eine gleichmäßige Kostenbelastung über einzelne Monate hinweg, die der EconGasIT-Chef dank des Servicemodells hat.

Für Pfandler jedenfalls war es der richtige Schritt, wie er abschließend hinzufügt: „Die Zusammenarbeit mit Cegeka funktioniert reibungslos. Ich kann und würde dieses Modell uneingeschränkt weiterempfehlen.“