„Unsere Kernkompetenz liegt im Handel von Büchern und buchnahen Sortimenten. Deshalb hatten wir auch kein Interesse, weiter in den Aufbau von IT-Infrastrukturen zu investieren.“ Robert Hadzetovic- Geschäftsführer , Thalia Buch & Medien GmbH

Die Route bei Thalia war klar vorgegeben: Konzentration auf die Kernkompetenzen, weg von der klassischen IT-Infrastruktur und hin zu einer schlanken und sinnvoll auf den Betrieb abgestimmten Public-Cloud Lösung.

Ein typisches Bild im KMU-Bereich: Der finanzielle und räumliche Aufwand, der mit dem Betrieb eines eigenen Serverraums einhergeht, steht oft in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung.

Die Herausforderung bei Thalia war, dass zusätzlich der Fokus der eingesetzten IT auf dem Kerngeschäft liegen soll, wie Robert Hadzetovic, Geschäftsführer der Thalia Buch & Medien GmbH, betont: "Wir hatten nie Interesse, in IT-Infrastrukturen, das heißt IT-Personal oder Hardware, zu investieren. Unsere Kernkompetenz ist ja nicht der Betrieb von Servern und Serversoftware, sondern der Handel mit Büchern und buchnahen Sortimenten." Die Balance zwischen Kosten-, Sicherheits- und Produktivitätsfaktoren zu finden ist nicht immer einfach. Legt man den Fokus zu sehr auf die Kostenseite, werden womöglich bei anderen dringend benötigten Aspekten wichtige Dinge übersehen. Hier bietet sich mit der Public-Cloud eine Lösung an, die diesen Balance-Akt mit Bravour meistert.

Die Anforderung

Wie bei allen Veränderungen gab es natürlich auch Bedenken beim Flug in die Cloud. Thalia beschäftigt nicht nur klassische Office-Mitarbeiter, sondern auch viele Berater in ihren Filialen. Diese beiden Gruppen haben unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die IT-Nutzung. Die Folge wäre, dass bei einer klassischen Lizenzierung ein Übergewicht für eine Gruppe entstehen würde.

Die neuen Lizenzierungsmöglichkeiten, die sich durch Office 365 ergeben, stellen für uns als Cloud-Spezialist eine sinnvolle Lösung für genau diese Problemstellungen dar", freut sich Bernhard Obernosterer, Business Manager von Cegeka. "Wir haben mit der Aufteilung in diese 2 Gruppen genau die Flexibilität, die man sich bei einer modernen IT wünscht und auch erwarten kann."

Die Technologie

Die Aufteilung in Kiosk-PCs, die lediglich ein Betriebssystem und einen Browser zur Verfügung stellen, und in klassische Office-PCs mit einem lokal bereitgestellten Office-Paket, reduziert einerseits Lizenzkosten und andererseits auch Support-Aufwände. Zusätzlich werden durch die Verwendung einer Cloud-Hybrid-Lösung die lokal gespeicherten Daten nahtlos mit Daten in der Cloud verknüpft. Ein großer Vorteil auf Benutzerseite ist der sogenannte Single-Sign-On, sprich eine einmalige Anmeldung, die sowohl lokal als auch in der Cloud-Zugriff erlaubt.

Relevant für den Erfolg dieses Projektes war auch die Vereinfachung der Wartung. Dank der Cloud ist dies um ein Vielfaches einfacher geworden. Problemlösung-Marathons für Exchange-Server gehören dadurch der Vergangenheit an. Sukzessive werden mit Lync als Video-Conferencing-Tool und SharePoint als Collaboration-Plattform alle Möglichkeiten der "New Way of Work" erschlossen.

Auch dem Anspruch eines geringen Wartungsaufwandes wurde Rechnung getragen: Mit dem Paket Easy Rider können nun alle Clients und Server einfach remote gewartet werden, egal ob es sich um lokale Ressourcen handelt oder Cloud Services. Rund 15 Mitarbeiter an (noch) zwei Standorten werden in den neuen Technologien geschult und laufend betreut.

Das Ergebnis

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen", bestätigt Robert Hadzetovic: "Unser Ziel war es, unsere IT auf eine zukunftsweisende Plattform zu stellen. Eine Plattform, die uns den Rücken freihält für unser Kerngeschäft, die Sicherheit gibt, die weniger kostet. Mit der Public-Cloud-Lösung haben wir dieses sehr engagierte und bis vor kurzem noch unrealistische Ziel in kurzer Zeit erreicht. Dass wir damit über Nacht auch ein voll funktionsfähiges Video-Conferencing-System bekommen haben, das sich mittlerweile schon großer Akzeptanz erfreut, ist ein sehr angenehmer Nebeneffekt. Es hilft uns, die Kommunikation mit den Filialen zu verbessern und gleichzeitig eine Menge leerer Kilometer und Reisekosten zu sparen."

Natürlich ist IT ein dynamischer Prozess und es gibt immer Potentiale für Verbesserungen, weswegen Thalia weiterhin bestrebt ist, offene Potentiale von Office 365 zu erschließen. "Es ist nach einer Migration der Grundstein gelegt, jedoch ist damit noch nicht Schluss. Es gibt einen enormen Mehrwert, den wir mit dem Kunden zusammen realisieren können. Was uns natürlich doppelt freut, ist, dass wir mit der Cloud ein Werkzeug zur Verfügung gestellt bekommen haben, mit dem wir und unsere Kunden Potentiale nutzen können, die vor ein paar Jahren noch undenkbar waren", betont Wolfgang Fischer, Managing Director von Cegeka, stolz.