Select your location
Austria

Austria

Czech Republic

Czech Republic

Germany

Germany

Italy

Italy

The Netherlands

The Netherlands

Romania

Romania

ERP-Projektmanagement: 3 Fragen an Wolfgang Theiner

Im Rahmen unserer Reihe 3 Fragen zum ERP-Projektmanagement teilen Kunden und Mitarbeiter  bzw. Mitarbeiterinnen aus der Cegeka Gruppe ihre Erfahrungen aus dem ERP-Projektmanagement. Wolfgang Theiner, Head of Sales von Cegeka Austria, sieht die Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches ERP-Projekt in der Auswahl des richtigen Partners und in der Einbeziehung der Belegschaft. 

Cegeka: Ein ERP-Auswahlprozess soll gestartet werden und Sie werden um Rat gebeten. Was empfehlen Sie?
Wolfgang Theiner: "Ich würde mich an einen Partner wenden, der versteht, in welcher Industrie ich arbeite, der mir die Gewissheit gibt, dass er Kontinuität, Verlässlichkeit und Professionalität auch lebt und dementsprechend im Projekt arbeitet. Ich würde ein Unternehmen beauftragen, das mir gewährleistet, dass meine Ansprechpartner nicht ständig wechseln, da ich als Kunde nicht jedes Mal alles von vorne erklären will und – als wichtigster Punkt – ich würde einen Lösungspartner wählen, der die Wichtigkeit eines ERP-Projektes versteht und dementsprechend agiert. Mit Weitsicht und Verstand. Selbstverständlich ist eine Lösung notwendig, die mir als Kunde auch auf Jahre hinaus die Möglichkeit gibt, zu wachsen, mein Unternehmen weiter zu entwickeln und zukunftsorientiert auszubauen."

Cegeka: Wie kann man sicherstellen, dass es intern eine gute Basis für ein ERP-Projekt gibt?
Wolfgang Theiner: "Das ist ein Punkt, der immer wieder gerne vergessen wird, aber enorm auf den Erfolg eines Projektes einwirkt. Als Kunde müssen Sie sicherstellen, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – eben jene Menschen, die mit der Lösung arbeiten werden – hinter diesem Projekt stehen und mit Freude mitarbeiten. Die Implementierung einer ERP-Lösung verlangt auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sehr viel ab. Ein hohes Maß an Engagement und Zeit ist erforderlich, um ein solches Projekt auch zur Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Ich würde sogar so weit gehen, dass im Laufe eines ERP-Projektes fixe Ankerpunkte gesetzt werden müssen, um den ‚Gefühlsstand‘ der Belegschaft abzufragen bzw. zu überprüfen. Methodiken dazu gibt es genügend."

Cegeka: Was wird Ihrer Meinung in einem ERP-Projekt am meisten unterschätzt?
Wolfgang Theiner: "Aus vielen Kundengesprächen heraus wäre es offensichtlich zu sagen, dass die zu tätigende Investition am meisten unterschätzt wird. Allerdings ordne ich das eher in den klassischen Verkaufszyklus ein. Vielmehr werden das eigene Zeitinvestment und die Auswirkungen auf die Organisation unterschätzt. So gesehen hängen die vorherige Frage und die vorliegende ursächlich zusammen."