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Compliance verlangsamt Unternehmen in der Lebensmittelindustrie

Wachsende Komplexität zwingt Hersteller, in flexible IT-Plattformen zu investieren.

Compliance wird immer komplexer, insbesondere für globale Produzenten und Händler in der Lebensmittelindustrie. Zusätzlich zu den gesetzlichen Compliance-Anforderungen, die von Land zu Land unterschiedlich sind, müssen Produktstandards des Einzelhandels eingehalten werden. Standards, die oft strenger sind als die gesetzlichen Bestimmungen.

Dies führt zu einer wachsenden Anzahl von Produktvariablen, die es rasch zu vermarkten gilt. Dies ist einer der Hauptgründe, warum Compliance zu einem so komplexen Thema wurde. geworden ist. Fügen Sie dem noch eine globale Dimension hinzu, und Compliance ist noch schwieriger zu erfüllen. Tatsächlich ist dies ein Paradebeispiel dafür, was wir gerne als "Geschäftsgravitation" bezeichnen: Umstände, die unvermeidlich sind, aber das Unternehmen verlangsamen.

Das muss aber nicht sein. Mit der richtigen Technologie stellen Unternehmen sicher, dass das Compliance-Management effektiv und effizient arbeitet. Mit einer geeigneten technologischen Basis kann ein Unternehmen:

  • die gesamte Wertschöpfungskette transparent beobachten – vom Feld bis zur Gabel,
  • im Falle eines Vorfalles, sehr schnell Rückrufe durchführen und
  • besser einschätzen, ob die Anforderungen des Handels sowohl aus technologischer Sicht (Können wir das tun?) als auch aus Rentabilitätssicht (Wollen wir das tun?) erfüllt werden können.

Ein kleines Zeitfenster

Compliance ist nicht neu. Die Tatsache, dass Einzelhändler eine Reihe von zusätzlichen Anforderungen auf verschiedenen Ebenen stellen, wie beispielsweise Produkt, Verpackung und / oder Logistik, ist ebenfalls nicht neu. Was hat sich also geändert? Geändert hat sich die Anzahl der Produktvarianten und die Geschwindigkeit, mit der diese im In- und Ausland vermarktet werden.

Um am Markt relevant zu bleiben, müssen die Lebensmittelhersteller in der Lage sein, eine ganze Reihe von Herausforderungen auf einmal zu bewältigen: (1) sie müssen ihre Produkte schneller als ihr Mitbewerb vermarkten, (2) die Produkte müssen mit ausreichend Marge vertrieben werden, (3) die gesetzlichen Bestimmungen im jeweiligen Zielland müssen eingehalten werden und (4) die auferlegten Vorschriften der Einzelhändler im jeweiligen Zielland müssen erfüllt sein. Da das Zeitfenster zur richtigen Vermarktung meist sehr klein ist, ist hier Geschwindigkeit der Schlüssel zum Erfolg.

Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob Hersteller ihre Produkte vermarkten können, sondern wie schnell. Dabei geht es nicht darum, ob die notwendigen Schritte eingeleitet werden können, sondern wie schnell sie durchgeführt werden können.

Technologie als Wegbereiter

Viele der Anforderungen, mit denen Lebensmittelproduzenten konfrontiert sind, sind technologiegetrieben. Nehmen Sie zum Beispiel Vendor Managed Inventory (VMI): Viele Händler kümmern sich nicht mehr selbst um ihren Lagerbestand, sondern übergeben diese Verantwortung an Hersteller oder Zulieferer. Mittels VMI greifen Hersteller auf die Lagerbestands- und Nachfragedaten ihrer Händler zu und sorgen je nach Nachfrage für kontinuierlichen Nachschub – oder nicht.

Microsoft Dynamics 365 for Food ist ein Beispiel für einen solchen Wegbereiter. Microsoft Dynamics 365 unterstützt Lebensmittelunternehmen bei einem effektiven Compliance-Management (auf allen Ebenen: rechtliche Rahmenbedingungen, Zertifikate und Einzelhandelsanforderungen) und ist äußerst offen und flexibel, was immer dann erforderlich ist, wenn neue Regeln oder Standards festgelegt werden.

Einige Beispiele, wie Microsoft Dynamics 365 for Food mit dem Compliance-Management umgeht:

  1. Auf der Produktebene:
    Dynamics 365 erlaubt Ihnen, mit verschiedenen Variablen eines einzelnen Produkts zu arbeiten, von denen jedes einen anderen Herstellungsprozess haben kann. Ein Beispiel: Einige Einzelhändler erlauben es nicht, dass nach dem Backen ein bestimmter Rückstand in Keksen enthalten ist, während andere dies zulassen.
  2. Auf Verpackungsebene:
    Dynamics 365 ermöglicht es, die Etikettengestaltung gemäß den Vorschriften des Einzelhändlers anzupassen. Ein Beispiel: Bei einigen Einzelhändlern muss der Barcode die Größe X haben und auf der Produktvorderseite aufgedruckt sein. Für andere muss es die Größe Y haben und auf der Rückseite aufgedruckt sein.
  3. Auf logistischer Ebene:
    In Dynamics 365 kann ein zusätzlicher Schritt in den Kommissionierungsprozess eingefügt werden. Ein Beispiel: Bei einigen Einzelhändlern müssen Paletten 5 hoch gestapelt werden, bei anderen Einzelhändlern sind es 6 hoch.

Ein effektives Compliance-Management ist der Schlüssel im Lebensmittelbereich. Unternehmen, die an Geschwindigkeit zulegen und mithalten möchten, müssen nicht nur die Anforderungen von heute erfüllen, sondern auch die Regeln und Vorschriften von morgen einhalten, und dies schnell und reibungslos.