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Digital feedback loops: das neue Sahnehäubchen

Digital feedback loops (digitale Rückkopplungsschleifen) ermöglichen intelligente Wertschöpfungsketten.

Verbraucher hinterfragen heute Produkte immer stärker. Hersteller, Erzeuger und Händler von Lebensmitteln verfügen im Normalfall über alle relevanten Informationen. Oftmals liegen diese Daten aber in isolierten Datensilos. Dabei würde die Vernetzung dieser Daten für alle Parteien einen wesentlichen Vorteil bedeuten: Mehr Transparenz über Herkunft, Echtheit und Qualität und ökologischer Fußabdruck bedeutet mehr Verbraucherloyalität und dadurch mehr Umsatz.

In Zeiten sinkenden Vertrauens der Verbraucher in die Lebensmittelindustrie ist die Informationsbereitstellung ein strategischer Vorteil. Ein noch größerer Wettbewerbsvorteil ergibt sich, wenn digital feedback loops – digitale Rückkopplungsschleifen – in die gesamte Wertschöpfungskette in der Lebensmittelproduktion eingebaut werden. Digital feedback loops ermöglichen es allen Parteien in der Wertschöpfungskette, den Betrieb kontinuierlich zu verbessern. Anders ausgedrückt: Digitale Rückkopplungsschleifen können einen Lerneffekt in der Produktionskette zum Nutzen aller bewirken.

Digital feedback loops: kontinuierliche Datenströme in alle Richtungen

Bei digital feedback loops handelt es sich um eine Ausprägung der digitalen Transformation, in der Daten das Tor zum wirtschaftlichen Erfolg sind. Um dieses Tor zu öffnen, benötigen Unternehmen eine Plattform, die:

  • eine ganzheitliche, zentralisierte Version der Wahrheit erschafft, indem
  • sie system- und anwendungsübergreifend arbeitet (intern vs. extern, on-premise oder in der Cloud) und
  • Muster in denverschiedenen Datenstreams erkennt und
  • dadurch die gesamte Wertschöpfungskette intelligenter macht.

Digitale Rückkopplungsschleifen ermöglichen es Herstellern, Rückmeldungen direkt vom Verbraucher zu erhalten. Sie können Landwirten helfen, mit weniger Insektiziden oder Düngemitteln einen besseren Ertrag zu erzielen. Sie bieten die Möglichkeit, sicherzustellen, dass Einzelhändler keine Lücken in den Lagerbeständen mehr haben und kein Geld durch Überbestände verlieren. Sie ermöglichen es den Herstellern, die Produktionsplanung erheblich zu verbessern. Und sie ermöglichen noch viel mehr.

 Digital feedback loops: Beispiele aus der Praxis

1. Digital feedback loop zwischen Lieferanten und Einzelhändlern.
  • Austausch von Lagerdaten:
    Dank Vendor Management Inventory (VMI) haben Lieferanten Einblick in den Lagerbestand des Händlers: Sie sehen, wie viel Bestand entnommen wird, sodass sie ihn automatisch auffüllen können, wodurch der Umsatz genauer prognostiziert werden kann. Die Idee hinter VMI ist, dass die Lagerbestände von Händlern keinen großen Schwankungen unterliegen. Der Lieferant kümmert sich darum.
  • Austausch von Vertriebdaten:
    Werden zusätzlich auch Verkaufsdaten ausgetauscht, zeigt VMI nicht nur, wieviel vom Lagerbestand entnommen wurde, sondern wie oft der Artikel verkauft wurde, wann und wo oder zu welchen Witterungsbedingungen. Dabei können Lagerbestandsdaten mit einer Vielzahl von Verkaufsdaten in Beziehung gesetzt werden, wie beispielswiese mit Sportereignissen wie WM-Spielpläne. Durch die Verknüpfung unterschiedlicher Daten können Muster erkannt werden, die genauere Prognosen ermöglichen und die Produktionsplanung wesentlich verbessern.
2. Digital feedback loop zwischen Herstellern und Landwirten
  • Ernteprognosen teilen:
    Landwirte können via App Daten hinsichtlich der Saat und die Bestellung der Felder erfassen und mit dem Hersteller teilen, wodurch diese sowohl die Quantität als auch die Qualität der Ernte besser vorhersagen können. Zudem können Landwirte direkt mit den Verbrauchern und Produzenten Pflanzenschutzdaten teilen.
  • Lieferkette verbessern:
    Beziehen Produzenten mehrere Landwirte als Lieferanten mit ein, können Engpässe in der Lieferkette früh erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. Zudem können sich Landwirte untereinander sich besser austauschen (Wissenstransfer) und somit dabei helfen, den Ertrag und die Qualität der Ernten zu erhöhen.
3. Digital feedback loop zwischen Hersteller und Verbraucher
  • Produktinformation bereitstellen:
    Verbraucher verlangen zunehmend nach Informationen über die Produkte in den Regalen: Woher kommen sie, wie und von wem werden sie verarbeitet, wie (un)gesund sind sie wirklich, wie ist ihr ökologischer Fußabdruck und so weiter. Verbraucher wollen Authentizität, nicht Marketing-Hokuspokus. Vorausschauende Unternehmen arbeiten in diesem Zusammenhang bereits mit entsprechenden Smart Label-Technologien.
  • Feedback der Kunden miteinbeziehen:
    Hersteller suchen nach Möglichkeiten, um das Feedback der Verbraucher über andere Mittel als Panels zu erfassen. Dies kann mit einer App erfolgen, mit der Käufer zuerst ein Smart Label scannen - damit der Hersteller weiß, um welche Menge es sich handelt - und Feedback senden können. Mit diesen Daten können Hersteller Produkte optimieren, um sie den Kundenanforderungen besser anzupassen.

Digital feedback loops – oder digitale Rückkopplungsschleifen – führen also dazu, dass alle Parteien der gesamten Wertschöpfungskette „intelligenter“ werden, das schließt in letzter Konsequenz auch die Konsumenten mit ein. Im besten Fall führt das zu einer win-win-Situation, in der alle Parteien Daten zur Verfügung stellen, diese aber dazu verwendet werden, gesündere, an die Bedürfnisse der Konsumenten angepasste Lebensmitteln in einer optimierten Produktionsweise herzustellen.

Der Aufbau einer intelligenten Wertschöpfungskette erfordert eine Plattform, die leistungsstark und flexibel genug ist, um digitale Rückkopplungsschleifen zu unterstützen. Microsoft Dynamics 365 for Food ist eine solche Plattform.

Dynamics 365 for Food

Microsoft Dynamics 365 for Food wird manchmal als ERP-, CRM- und BI-System in einem zusammengefasst beschrieben. Dies ist zwar nicht falsch, aber Dynamics 365 geht weit darüber hinaus.

Dynamics 365 ist eine Plattform, die Ihr Unternehmen - von Daten über Personen bis hin zu Prozessen - mit modernen, intelligenten Geschäftsanwendungen vereint, die sich an die sich ändernden Anforderungen in Ihrer Branche anpassen.