Select your location
Austria

Austria

Czech Republic

Czech Republic

Germany

Germany

Italy

Italy

The Netherlands

The Netherlands

Romania

Romania

ERP-Projektmanagement: 3 Fragen an TRADIN ORGANIC

Im Rahmen unserer Reihe 3 Fragen zum ERP-Projektmanagement teilen Kunden und Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen aus der Cegeka Gruppe ihre Erfahrungen aus dem ERP-Projektmanagement Für Michiel Boon, Direktor für IT bei Tradin Organic, steht und fällt ein ERP-Projekt mit dem Grad des Commitments im Unternehmen. 

Cegeka: Ein ERP-Auswahlprozess soll gestartet werden und Sie werden um Rat gebeten. Was empfehlen Sie?
Michiel Boon: "Commitment. Ein ERP-Prozess steht oder fällt mit Zustimmung aller Beteiligten in der Organisation. Ich kann das nicht genug betonen! Um diese Zustimmung zu erreichen, haben wir zuerst mit einer kleinen Gruppe von Menschen im Unternehmen über das Projekt gesprochen und – wesentlich – ihnen auch zugehört. Von den einfachen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bis hin zum Vorstand. Mit diesem Feedback haben wir zu arbeiten begonnen. Wir brachten Geschichten darüber, was wir vorhaben und warum wir das machen. Ein strukturiertes Arbeiten ist ebenfalls sehr wichtig. Dank unseres Partners hatten wir ein BPM - Business Process Model - mit dem wir die aktuelle Arbeitsweise und die Prozesse im Detail erfassen konnten. Dieses BPM hat alle diese Fragen strukturiert und war später der Ausgangspunkt für die Neugestaltung der Prozesse und der Übersetzung in das ERP-System."

Cegeka: Wie kann man sicherstellen, dass es intern eine gute Basis für ein ERP-Projekt gibt?
Michiel Boon: „Indem Sie die Menschen mit einbeziehen. Hören Sie ihnen zu, nehmen Sie sie ernst. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Menschen nicht so widerwillig, sich zu ändern. Sie möchten auch wirklich ihre Arbeitsweisen optimieren, wenn sie gehört werden und wissen, warum sich Dinge ändern müssen. Meilensteine und Schlüsselmomente des Projektes sollten intern gefeiert werden. Damit wird ein wichtiges Signal gesendet. Wenn man sich hier einschränkt, ist es meistens kein gutes Zeichen."

Cegeka: Was wird Ihrer Meinung in einem ERP-Projekt am meisten unterschätzt?
Michiel Boon: „Das absolute Commitment zum Projekt. Wenn man darin nicht investieren will, dann beschreitet man den falschen Weg. Das muss auch jedes Unternehmen selbst tun, das kann man von keinem ERP-Partner erwarten. Commitment zum Projekt muss zwischen und mit der Belegschaft erzielt werden. Man kann dies weder erzwingen, noch von einem Partner steuern lassen.“

New Call-to-action