Select your location
Austria

Austria

Czech Republic

Czech Republic

Germany

Germany

Italy

Italy

The Netherlands

The Netherlands

Romania

Romania

"Smarte" Konsumten erhöhen den Druck

Wachsende Erwartungen der Konsumenten zwingen Lebensmittelhersteller dazu, kundenorientierter zu werden.

Heutzutage müssen Hersteller von Lebensmitteln von Verbrauchern nahezu besessen sein, wenn sie einen Wettbewerbsvorteil erzielen möchten. Diese überspitze Formulierung gründet sich auf zwei Phänomene: Erstens müssen sie heute zu jedem Zeitpunkt wissen, was Konsumenten denken und erwarten. Zweitens müssen sie diese Erwartungen effizient, konform, mit ausreichend Gewinn und nicht zuletzt schneller erfüllen als ihr Mitbewerb.

Hinzu kommt, dass Konsumenten heute schwieriger zufriedenzustellen sind: Sie sind in sozialen Netzwerken vernetzt und allgemein gut informiert. Sie sind es zudem gewohnt, zu ihren eigenen Bedingungen bedient zu werden. Wenn Produkt A nicht zufriedenstellend ist, gibt es mit Sicherheit ein Produkt B oder C, das den Erwartungen entspricht. Die Kundenbindung bei FMCG wird zu Recht diskutiert: Kunden sind weniger loyal als allgemein angenommen.

Zukunftsorientierte Lebensmittelunternehmen investieren daher viel Zeit, Energie und Ressourcen in (mehr) kundenorientierte Geschäftsmodelle. Um jedoch kundenorientierter zu werden, benötigen sie das entsprechende technologische Rückgrat, um ein solches Modell zu stützen. Microsoft Dynamics 365 for Food bietet ein solches Rückgrat. Die Dynamics-Plattform bietet Lebensmittelunternehmen unter anderem die Möglichkeit:

  • in Echtzeit über Konsumenten informiert zu sein
  • die schnelle und gewinnbringende Vermarktung von Produkten und Produktvarianten

Smart Labels: Die Brücke zwischen Konsument und Hersteller

Es ist keine Seltenheit mehr, dass Konsumenten nach Informationen über die Echtheit, die Beschaffenheit oder die Qualität von Produkten suchen. Diese Produktrecherche geht weit über Inhaltsstoffe, Allergene und Kalorien hinaus. Woher stammt das Produkt (Herkunftsnachweis), wie wurde das Produkt verarbeitet (Produktionsbeschreibung), wie ist der ökologische Fußabdruck usw? Um dieses Informationsbedürfnis der Konsumenten zu befriedigen, arbeiten moderne Unternehmen mit smart label-Technologie. Informationen über Herkunft, Produktion oder ökologische Daten werden dabei als QR-Code auf das Produktetikett gedruckt. Konsumenten können direkt vor dem Regal den Code scannen und erhalten Information über den Fischer oder den Landwirten.

Dies hat wiederum einen digital feedback loop zwischen Hersteller und Konsument zur Folge: Die Informationen über den Ursprungserzeuger liest der Hersteller aus seiner Supply Chain heraus und stellt sie den Verbrauchern zur Verfügung. Um diese Daten extrahieren und weitergeben zu können, muss der Hersteller in der Lage sein, den Datenfluss hinter dem betreffenden Fisch oder der Kaffeepackung vom Regal zum - in diesem Fall - Boot oder zur Plantage freizugeben. Dies kann nur mithilfe einer Plattform geschehen, die Daten aus verschiedenen Quellen in einem System vereint und diese wiederum über verschiedene Anwendungen der gesamten Wertschöpfungskette bereitstellt.

Andersrum, können Konsumenten auch direkt Verbraucherinformationen an den Hersteller senden: Beispielsweise über eine App, die es den Verbrauchern ermöglicht, direktes Feedback zum Produkt an den Hersteller zu schicken. In diesem Fall scannt der Konsument das smart label des Produkts (wodurch der Hersteller erfährt, um welches Produkt und welche Menge es sich handelt) und sendet sein Feedback direkt. Durch diese direkte Rückkopplungsschleife können Hersteller ihre Produkte optimieren und besser auf Anforderungen der Konsumenten reagieren.

Eine fast-to-market-Strategie für jede Region, jeden Feiertag oder jeden Trend?

Gesetzliche Vorgaben als auch die Anforderungen von Händlern und Konsumenten zwingen Lebensmittelproduzenten dazu, immer vielfältigere Produktvarianten in immer kürzerer Zeit anzubieten. Der Leitsatz "one size fits all“ gehört längst der Vergangenheit an. Beispiele dafür sind die Anpassungen von Lebensmittel in Farbe oder Geschmackskombinationen, die in bestimmten Teilen der Welt nicht verwendet werden dürfen, regionale oder saisonale Produktvarianten, die auf bestimmte Hypes oder Trends abzielen und vieles mehr. Die Liste – und die daraus resultierenden Varianten – sind endlos.

Die Forderung nach Produktvarianten wiederum zwingt Lebensmittelhersteller dazu, projektbezogen zu arbeiten. Um dies effizient und effektiv zu tun, müssen Hersteller von Lebensmitteln Folgendes abschätzen:

  • Können die Anforderungen des Marktes erfüllt werden, ohne dass die Margen negativ beeinflusst werden?
  • Wie hoch sind die Margen bei welchen Produktvarianten?
  • Können Restbestände, wie beispielsweise Verpackungen, verwendet werden?
  • Sind die verwendeten Inhaltsstoffe in dem Land, in dem das Produkt verkauft werden soll, rechtlich erlaubt?
  • Sind alle erforderlichen Zertifikate vorhanden, um das Produkt zu vermarkten (UTZ, Fair Trade, RSPO, Bio, Bio, GVO-frei, …)?

Diese Tiefe der Analyse erfordert eine integrierte Plattform, die mit Komplexität umgehen kann und eine ganzheitliche Sichtweise mit einem Blick für die kleinsten Details verbindet. Bei Produktvariablen sind Unterschiede von entscheidender Bedeutung, auch wenn sie kaum spürbar sind, wie beispielsweise die unterschiedlichen Arten, auf die Chargencodes gedruckt werden müssen. Der größere Fluss muss fehlerfrei sein, ebenso wie die Tausenden von Details in diesem Fluss.

Dynamics 365 for Food: 

Um kundenorientierter zu werden, benötigen Lebensmittelhersteller eine vollständig integrierte, leistungsstarke und dennoch flexible Plattform. Microsoft Dynamics 365 for Food ist eine solche Plattform. Die Lösung ermöglicht Ihnen:

  • Stets den Finger am Puls des Verbrauchers zu halten. Und zwar in Echtzeit.
  • Die Abbildung von großen und komplexen Lieferketten mit Blick für die kleinsten Details.
  • Die rasche Vermarktung von Produktvariablen mit gewinnbringenden Margen.
  • Das Extrahieren von Einzelinformationen aus der gesamten Wertschöpfungskette: vom Feld bis zur Gabel.