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Wie Sie Operational Excellence erreichen? Entfesseln Sie Ihre Wertschöfpungskette!

Digital feedback loops sind der Schlüssel zur Operational Excellence (operativen Exzellenz / OPEX).

Operational Excellence beschreibt die höchste Stufe der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Um diese zu erreichen, müssen Unternehmen zwei Aspekte in den Mittelpunkt rücken: (1) die Kosten in der Produktion und (2) die Margen beim Verkauf. In Zeiten globalen Wettbewerbs, langfristigen Verträgen und schwankender Rohstoffpreise ist dies eine echte Herausforderung. Der Schlüssel, um die Leistung des Unternehmens zu steigern, liegt in einem Umdenken, von „Datenverarbeitung innerhalb der eigenen Wände“ hin zu „End-zu-End-Datenaustausch“.

Eine durchgängig verwaltete Lieferkette bringt grundlegende Vorteile für die Hersteller von Lebensmitteln. Um Operational Excellence zu erreichen, sind aber weitere Schritte notwendig. Es geht nicht nur darum, Daten aus der Lieferkette betriebsintern zu verwalten oder zu steuern. Vielmehr geht es darum, Daten aus der gesamten Wertschöpfungskette zur betrieblichen Optimierung zu verwenden.

Digital Feedback Loops: der Schlüssel zu Operational Excellence

Um das höchste Maß an Leistungsfähigkeit zu erreichen, sind digital feedback loops entscheidend. Im weitesten Sinn versteht man darunter digitale Rückkopplungsschleifen, sprich eingerichtete Datenströme, die Daten in verschiedene Richtungen teilen und austauschen. Es geht darum, eine technische Basis einzurichten, die es  ermöglicht, auf Daten von Einzelhändlern, Lieferanten und Verbrauchern zuzugreifen. Anderseits stellen die Hersteller von Lebensmittel diesen Parteien eigene Daten zur Verfügung. Anwendungsbeispiele hierfür sind:

  • Two-way feedback loop zwischen Handel und Hersteller:
    Vendor Managed Inventory (VMI), Continuous Replenishment (CRP), Austausch von Verkaufszahlen oder Verbrauchsdaten, udgl.
  • Two-way feedback loop zwischen Erzeuger und Hersteller:
    Datenaustausch über Feldproduktion, Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, Qualitätsbewertungen, udgl.
  • Two-way feedback loop zwischen Verbraucher und Hersteller: Herkunftsnachweise, CO2-Fußabdruck, Produktfeedback von Verbrauchern etc.

Digital feedback loops erlauben es anhand des kontinuierlichen Informationsflusses, die Liefer-, und schließlich auch die Wertschöpfungskette, auf mehreren Ebenen effektiver und vor allem effizienter zur gestalten. Beispiele für das Optimierungspotential sind:

  1. Aktuelle Einblicke in reale Verkaufs- und Verbraucherdaten: Dadurch kann die Produktion besser geplant, und der Einkauf optimiert werden. Weniger Abfall bei der Produktion und eine Verbesserung der Liefergenauigkeit sind weitere Konsequenzen.
  2. Aktuelle Einblicke in die Anbaudaten führen zu genaueren Prognosen des Ernteertrages von Feldern oder der Qualität der Ernte, wodurch Lebensmittelproduzenten frühzeitig auf eventuelle Ausfälle reagieren können. Hersteller, die mit vielen Landwirte arbeiten, können noch weiter gehen und durch die Konsolidierung der Anbaudaten Ratschläge bereitstellen und Austausch zwischen den Erzeugern ermöglichen.
  3. Einblick in die Anbaudaten geben zudem Auskunft über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Dies bedeutet, dass Produzenten weit im Voraus wissen, ob die Verwendung bestimmter Rohstoffe und Zutaten für ein bestimmtes Produkt mit den geltenden Lebensmittelvorschriften vereinbar ist oder nicht.
  4. Durch die Verknüpfung dieser Daten mit weiterer Parameter, wie beispielsweise Wetterdaten, kann die Produktion flexibler angepasst (heißes Wetter = weniger Schokolade in Keksen) oder schneller gesteigert werden (heißes Wetter = mehr fertige Salate). Werden Verkaufszahlen mit anderen Faktoren, wie Fernsehprogramm, Sportereignisse, Ferien usw. in Zusammenhang gebracht, ergeben sich direkte Ableitungen, wie die Produktion optimiert werden kann.

Die Idee von digital feedback loops ist der kontinuierliche Informationsaustausch aller Parteien in der Wertschöpfungskette zu nutzen, um die bestmögliche Leistungsfähigkeit in der Herstellung von Lebensmitteln zu ermöglichen. Das hat zur Folge, dass all diese Parteien – vom Erzeuger über die Produzenten über die Händler bis hin zum Endverbraucher – „intelligenter“ werden. Aus diesem Grund spricht man in diesen Kontext auch von „autodidaktischen Ketten“ und „intelligenten Daten“.

Das Einrichten autodidaktischer Ketten erfordert eine technische Plattform, die leistungsstark und offen genug ist, um korrekte digital feedback loops zu erstellen. Microsoft Dynamics 365 for Food ist eine solche Plattform.

Dynamics 365 for Food: Digitale Rückkopplungsschleifen in Aktion

Microsoft Dynamics 365 for Food wird manchmal als ERP-, CRM- und BI-System in einem zusammengefasst beschrieben. Dies ist zwar nicht falsch, aber Dynamics 365 geht weit darüber hinaus.

Dynamics 365 ist eine Plattform, die Unternehmen in der Lebensmittelherstellung – von Personendaten bis hin zu Prozessen – in modernen, intelligenten Geschäftsanwendungen vereint und so eine flexible Reaktion auf Veränderungen, beispielsweise am Markt oder innerhalb der eigenen Organisation, ermöglicht. Da Dynamics 365 auf einem einheitlichen Datenmodell basiert, können Benutzer digitale Rückkopplungsschleifen einrichten und verwenden, die auf einheitlichen, korrekten und aktuellen Daten basieren.