Wenn Unternehmen eine neue Datenplattform planen, beginnt die Diskussion häufig mit der Technologie: Microsoft Fabric, Databricks oder Snowflake. Doch in der Praxis scheitern Datenplattformen selten an fehlenden Funktionen. Viel häufiger führen unklare Verantwortlichkeiten, mangelnde Governance oder ein ungeeignetes Betriebsmodell zu Problemen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Welche Plattform ist die beste? Sondern: Welche Entscheidungen müssen getroffen werden, damit die Plattform langfristig erfolgreich ist?
Viele Organisationen wählen zunächst eine Technologie aus und entwickeln anschließend Architektur und Prozesse darum herum. Anfangs erscheint dieser Ansatz logisch. Doch sobald die Plattform wächst, werden die Folgen sichtbar:
Die Plattform bestimmt nicht nur die technische Umgebung. Sie beeinflusst auch, wie Teams zusammenarbeiten, wie schnell Datenprodukte entstehen und wie Vertrauen in Daten aufgebaut wird.
folgreiche Datenplattformen basieren auf fünf strategischen Entscheidungen:
Welche konkreten Ergebnisse soll die Plattform ermöglichen?
Welche regulatorischen Vorgaben müssen erfüllt werden?
Wo bleiben Kontrolle und Eigentum an den Daten?
Wie arbeiten Teams künftig mit Daten?
Wie schnell sollen neue Datenprodukte bereitgestellt werden
Die leistungsfähigste Datenplattform bringt wenig, wenn grundlegende organisatorische Entscheidungen fehlen. Wer zuerst über Betriebsmodell, Governance und Verantwortlichkeiten spricht und erst danach über Technologie, schafft die Grundlage für langfristigen Erfolg.
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