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6 ERP‑Pain Points, die MedTech‑Wachstum unter MDR ausbremsen

Geschrieben von Joshua Schütt | 20.05.2026 14:53:55
In vielen Gesprächen mit MedTech‑Unternehmen hören wir dieselben Aussagen:
 
  • „Die Daten haben wir irgendwo.“
  • „Für Audits ziehen wir Exporte.“
  • „Skalierung funktioniert – aber mit Bauchweh.“

Diese Symptome sind kein Zufall.

Die 6 häufigsten MedTech‑ERP‑Pain Points

1. MDR‑relevante Prozesse laufen neben dem ERP
Freigaben, Änderungen und Dokumentationen erfolgen außerhalb des Systems – revisionssicher, aber ineffizient.

2. Rückverfolgbarkeit ist rekonstruierbar, nicht live verfügbar
UDI, Seriennummern und Komponenten sind vorhanden, aber nicht durchgängig verknüpft.

3. Produkt‑ & Variantenlogik überfordert Stammdaten & Prozesse
Hardware, Software, Zubehör, Marktvarianten – kleine Änderungen haben große Nebenwirkungen.

4. Qualität ist nicht End‑to‑End integriert
CAPA, Reklamationen und Abweichungen existieren isoliert von Operations.

5. Wachstum verstärkt Schwächen
Neue Standorte = neue Sonderprozesse.

6. Validierung bremst Innovation
ERP‑Änderungen werden zur Risikoabwägung.

Warum diese Pain Points teuer sind

 

In der Praxis sehen wir immer wieder:

  • ERP‑Projekte dauern viel länger
  • Dokumentationsaufwand explodiert
  • Fachbereiche kompensieren manuell

Das ERP wird zum Engpass – nicht zum Enabler.

 

 

Über Cegeka im MedTech‑Umfeld

Cegeka unterstützt MedTech‑Organisationen dabei, ERP‑Prozesse in regulierten Umfeldern zu modernisieren – mit Fokus auf Audit‑Readiness, Traceability und skalierbare End‑to‑End‑Prozesse. Praxisbeispiele sind u. a. Sterima und Nyxoah.