Cegeka Business Blog

Warum viele ERP‑Systeme im MedTech‑Umfeld an MDR & Wachstum scheitern

Geschrieben von Joshua Schütt | 20.05.2026 14:53:49

Wenn Sie ein MedTech‑Unternehmen führen oder verantworten, kennen Sie das Spannungsfeld:
Regulatorik nimmt zu, Produktlandschaften werden komplexer, Märkte internationaler – und das ERP soll alles zusammenhalten.

 
In der Praxis sehen wir jedoch häufig:

MDR verändert nicht nur Ihre Produkte – sondern Ihr gesamtes Unternehmen

Die EU Medical Device Regulation (MDR) betrifft nicht nur Quality oder Regulatory Affairs.
Sie greift tief in operative Abläufe ein – von der Entwicklung über Einkauf, Produktion und Logistik bis zu After‑Sales und Post‑Market Surveillance.

Eine Regulatory Survey von MedTech Europe (2024) zeigt:

  • 62 % der Unternehmen erleben deutlich längere Zulassungszeiten
  • 37 % berichten von Verzögerungen um mehr als 200 %

In Projekten sehen wir: Fehlende ERP‑Readiness ist einer der größten Kostentreiber.

Das eigentliche Problem ist selten das ERP selbst 

 

Viele Unternehmen reagieren reflexartig mit:

  • neuen Modulen
  • individuellen Erweiterungen
  • parallelen Excel‑Lösungen

Das Ergebnis: mehr Komplexität, mehr Validierungsaufwand, weniger Transparenz.

Was wir unter ERP‑Readiness im MedTech‑Kontext verstehen

ERP‑Readiness bedeutet:

  • Compliance ist Teil des Tagesgeschäfts
  • Rückverfolgbarkeit entsteht im Prozess
  • Wachstum funktioniert wiederholbar, nicht improvisiert

Oder anders gesagt: Ihr ERP unterstützt Ihre Organisation – statt sie zu bremsen.

Über Cegeka im MedTech‑Umfeld

Cegeka unterstützt MedTech‑Organisationen dabei, ERP‑Prozesse in regulierten Umfeldern zu modernisieren – mit Fokus auf Audit‑Readiness, Traceability und skalierbare End‑to‑End‑Prozesse. Praxisbeispiele sind u. a. Sterima und Nyxoah.